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Alle Zufahrten nach Balderschwang sind offen! Sämtliche Liftanlagen sind geöffnet.

mittlerweile verworfene Verbindungsbahn am Riedberger Horn

Das Skigebiet Balderschwang unterstützte - wie die Mehrheit der Einwohner der betroffenen Gemeinden Balderschwang und Obermaiselstein - die Bestrebungen des Skigebietes Grasgehren eine Verbindungsbahn zwischen beiden Skigebieten am Riedberger Horn zu etablieren.  Auf dieser Seite weisen wir jedoch ausdrücklich darauf hin, dass das Projekt ausschließlich von der Grasgehrenlifte Betriebs GmbH projektiert, finanziert und nun vermutlich nie mehr realisiert wird.  Bei Fragen oder Bedenken wenden Sie sich deshalb ausschließlich an die Ansprechpartner vor Ort!

Für uns Balderschwanger ist es von jeher ein Anliegen den Umgang mit der Natur als wichtigstes Gut zu akzeptieren. Jahrhunderte haben unsere Vorfahren unter widrigsten Umständen das Tal urbar und für nachfolgende Generationen überhaupt erst zugänglich gemacht. Die Bedenken der Gegner der Verbindungsbahn sind uns durchaus bewußt.  Nicht zuletzt sind eben unsere Natur und Tierwelt das besondere Kapital des Balderschwanger Tales in welchem wir uns tagtäglich aufhalten und leben. Gerade aus diesem Grunde wissen wir sehr wohl auch um Vor-& Nachteile dieses Projektes zu unterscheiden!

 

Birkhühner ruhen sich auf der Seilbahn aus. Viele Tiere nutzen die oftmals von Menschen geschaffene Rückzugsflächen zum Schutz vor natürlichen Raubtieren.

Birkhuhn im Bereich einer Talstation - Wo der Mensch ist, bleiben natürliche Raubtiere fern. Auf den gewalzten Pisten können sich die Tiere besser fortbewegen und sparen damit wertvolle Energie im Winter.

Bitte meiden Sie die Dämmerungsstunden! Viele Tiere nutzen im Winter die Morgen- und Abenddämmerung zur Überlebenswichtigen Nahrungsaufnahme und reagieren in dieser Zeit besonders sensibel auf Störungen. Quelle :BUND

Aus diesen Gründen unterstützten wir die Bestrebungen der Grasgehrenlifte Betriebs GmbH:

  • Weniger Schadstoffe in der Umwelt
    • Entlastung des Riedbergpasses 
    • optimierte Verkehrsleit- und Parksysteme
    • Entlastung vieler ausländischen Straßen aufgrund dann kurzer Anfahrtswege für neue Gäste
  • minimieren der Wildunfälle im Bereich der Kreisstrasse OA9
  • mehr Komfort und Leistung für unsere Gäste
  • langfristige Sicherung und Ausbau der vom Tourismus weitestgehend abhängigen Arbeitsplätze in beiden Gemeinden
  • Kurze und ökologisch sinnvolle Anfahrtswege für unsere Gäste ins dann größte zusammenhängende Skigebiet Deutschlands und zudem Niederschlags- und Schneereichste Gebiet nach der Zugspitze.
  • weitere Investitionsbereitschaft der bestehenden und neuen Unternehmen vor Ort gewährleisten
  • Sicherung der Existenz auch für nachfolgende Generationen
  • Der geplante Skigebietsbereich ist bereits jetzt ein vielbefahrenes und touristisch weitestgehend ausgebautes Areal. "An Neuschneetagen finden Sie gegen 10 Uhr vormittags kaum noch Tiefschnee..."
  • Das neu ausgewiesene  Schutzgebiet ist weit Abseits der üblichen Tourenrouten und dazu noch weitaus größer (300 ha anstatt bislang 80 ha).
  • Es wird nicht ein neues Skigebiet erschlossen, sondern zwei bestehende Skigebiete auf der nahezu kürzesten Diagonalen miteinander verbunden!
  • Der Gipfel des Riedberger Horns bleibt weiterhin unverbaut

Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass mit der geplanten Verlagerung und Erweiterung der Schutzzonen ein weiterer Ausbau unseres Skigebietes auf Balderschwanger Seite im Bereich des Hochschelpen unterbunden wird, mit dieser Lösung jedoch die bestehende Infrastruktur optimaler für die Natur und unsere Gäste genutzt werden kann. Wir sind weiterhin bereit diesen Nachteil zu akzeptieren!

 

 

...summa summarum, würden die betroffenen Tiere mit dieser Lösung ein weitaus größeres Schutzgebiet  ausgewiesen bekommen. Unstrittig wäre das dann erschlossene  Gebiet für Tourenskifahrer  weniger attraktiv, dafür steht es dann der Allgemeinheit offen.

 

Unsere Birkhühner sind im gesamten Tal aktiv und auch gerne gesehen, mit viel Geduld und Muße werden Sie auch als Gast eines der selten Geschöpfe sehen. Wir unterstützen den Schutz der gefährdeten Tierart! Aufgrund der ganzjährigen Jagdschonzeit hat das Birkhuhn lediglich natürliche Feinde. Dachs, Marder, Steinadler, Habicht oder Wildschweine meiden den Menschen, möglicherweise fühlen sich unsere Birkhühner deshalb so wohl im Bereich der Skipisten.  Die Balzzeit beginnt im Übrigen nach der Skisaison!

 

Der Forderung von Verbänden statt einer nahezu klimaneutralen Verbindungsbahn (E-Antrieb) zwischen 2 bestehenden Skigebieten nun Busse am Riedbergpass einzusetzen ist für uns nicht nachvollziehbar. Gerne werden wir die Busverbindung im Sinne unserer Gäste weiter ausbauen.

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